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Bist du ein stolzer Mann?

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Gesunder Stolz als Erfolgsrezept

  • Reagierst du auch mit einem unangenehmen Gefühl, wenn du das Wort „stolz“ hörst?
  • Fällt es dir leicht, auch mal zu sagen: Ich bin stolz auf mich – so wie ich bin – und auf meine Taten?
  • Oder empfindest du es irgendwie als komisch und unangenehm?

In meinen folgenden Zeilen werde ich dir etwas näher erläutern, warum es so wichtig ist, stolz zu sein und genau das auch mal auszusprechen.
Ich habe festgestellt, dass recht viele unangenehm auf dieses Wort reagieren. Sie denken als erstes an „Hochmut und Überheblichkeit“ oder an den klassischen Egomanen. Dafür gibt es einen simplen Grund:

Es wird in unserer Gesellschaft gelehrt, zurückhaltend mit Eigenlob umzugehen.

„Hochmut kommt vor dem Fall‟ und „Eigenlob stinkt‟…

Sicherlich kennst du diese Aussprüche und hast sie vermutlich oft genug von deinen Eltern, deinen Lehrern und deinem Umfeld gehört. Du berichtest von einer guten Leistung oder genügst dir ganz einfach selbst und bist damit zufrieden. Andere Menschen sitzen dem Missverständnis auf und denken, dass man ein aufgeblasener und arroganter Schnösel ist, sobald man seine eigenen Leistungen anerkennt und nach außen hin zeigt. Sie denken an den falschen Stolz und nicht an dessen Ur-Bedeutung, die nicht das Geringste mit Übermut und Eigenlob, mit Narzissmus und Arroganz zu tun hat.

Systematische Konditionierung

Schon in der Kindheit wird uns „auf die Finger gehauen‟, wenn wir einen kleinen Anflug von Stolz zeigen. Du kamst freudestrahlend nach Hause und hast dein gutes Zeugnis präsentiert und darauf gewartet, dass deine Eltern dich loben und deine Leistungen anerkennen? Ein Kompliment wäre schön gewesen, aber es blieb aus? Deine Leistung wurde als selbstverständlich angesehen und nicht als etwas, auf das du ruhig mal stolz sein darfst?
Das ist systematische Konditionierung: Wir lernen, „das Ego“ ist böse!

Aus falschem Charme oder der Angst, arrogant zu wirken, beginnen wir uns kleiner zu machen als wir sind und schenken eigenen Erfolgen weniger Beachtung.
Die Folge: Das Selbstbewusstsein nimmt ab, weil der Fokus eher auf dem liegt, was schlechter läuft. Unsere Außenwirkung wird schwächer.

Und es ist so logisch: Wie sollen wir ein gesundes Gefühl für uns selbst entwickeln, wenn uns ständig jemand auf die Finger haut, sobald wir eigene Leistung anerkennen wollen?

 

Stolz: Eine ganz natürliche, positive Ur-Emotion:

Lass’ mich kurz noch etwas zum Thema erwähnen.
Wusstest du, dass Stolz eine angeborene, elementare Emotion ist, genauso wie Freude, Trauer und Liebe? Sie hat sogar einen positiven Hintergrund und eine Menge Vorteile. Evolutionär bedingt fördert sie die soziale Kommunikation (u.a. Status,…) und das natürliche Bedürfnis nach Anerkennung. Darüber hinaus fördert sie das Selbstvertrauen und formt unser Verhalten.
In der Psychologie unterscheiden wir zwischen dem authentischen, gesunden Stolz und dem anmaßenden, ungesunden Stolz (Hochmut).

 

 

5 Gründe, warum du ein stolzer Mensch sein solltest:

1. Wenn du lernst, deinen Wert zu erkennen, wirst du schneller Entscheidungen treffen, die dir gut tun.

2. Du wirst dich nicht so leicht unterbuttern lassen und kannst auch mal Nein sagen.

3. Du entwickelst natürliches Selbstbewusstsein

4. Du wirkst souveräner und erreichst mehr Ansehen. Stolzen Menschen werden mehr Führungsqualitäten zugetraut. Zudem trauen sich stolze Menschen selbst mehr zu und sind mutiger.

5. Du wirst Komplimente „gerne“ annehmen können. Das ist übrigens ein sehr wichtiger Punkt. Dazu gibt’s später mehr! ????

Es geht darum, ein natürliches Gefühl dafür zu entwickeln, was es bedeutet, stolz zu sein.
Jeder wird es auf seine eigene Art und Weise definieren. Wichtig ist nur zu wissen, dass es völlig ok ist, stolz zu sein und es zu zeigen. Ja, es ist sogar erlaubt und erwünscht.

 

Der Konflikt mit der Bedeutung:

Stolz – viele Menschen springen mit den Gedanken zum „falschen Stolz“ und verdrängen dabei die eigentliche Bedeutung:
Die Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Taten und der eigenen Persönlichkeit.

Im Altdeutschen bedeutet Stolz im Wortsinn sogar prächtig und stattlich.
Wenn wir jedoch dem Stolz”, keine Bedeutung geben – oder gar nur eine negative, dann blockieren wir uns, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Der gesunde Stolz ist die Quelle deines Selbstbewusstseins.
Also, warum sollten wir genau das nicht auch mal zeigen?

 

Bin ich dann arrogant?

Nein. Die Dosis macht das Gift. Wer einen gesunden Stolz besitzt, hat es nicht nötig, rumzuprotzen oder arrogant zu werden. Er kennt einfach nur seinen Wert und kann eben auch mal dazu stehen. Charmant, mit einem Lächeln. Die anderen werden es sogar bewundern, wenn du dich als stolzen Menschen präsentierst – solange du zeigst, dass du auch andere Menschen wertschätzt (und es auch tust!).

 

Last but not least, möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du dir eine gesunde und angenehme Portion Stolz aneignen kannst:

5 Tipps für mehr Selbstliebe:

1. Trau dich auszusprechen, dass DU gut bist. Sprich deine Stärken gezielt an.

2. Mach dir bewusst, dass es ok und sogar wichtig ist, stolz zu sein.

3. Mach dir eine Liste mit mind. 20 positiven Eigenschaften, die du hast und auf die du stolz sein kannst. Viele von uns können innerhalb von Sekunden eine Liste mit 20 persönlichen Makeln aufschreiben. Sobald es um die eigenen Stärken geht, wird es schwieriger. Deshalb: Mach dir deine Stärken und Erfolge bewusst, die du auch ruhig anerkennen kannst und schreib die sie auf!

4. Erlaube dir, Komplimente anzunehmen und dich darüber zu freuen (und ja, du sollst es auch zeigen!)

5. Erinnere auch andere Menschen daran, dass sie stolz auf sich selbst sein können.

 

Fazit:

Lerne, dass der Stolz etwas Positives ist und zu dir gehört. Solange du dich dagegen sperrst, kannst du ihn nicht in dein Leben lassen und stehst kontinuierlich vor dem Problem, dass dein Unterbewusstsein gegen dein Selbstbewusstsein kämpft. Das Resultat sind Unsicherheit und Verlegenheit, Probleme beim Menschen kennenlernen und ein ganz großes Problem auf der Partnersuche. Überlege dir, was du besonders gut kannst, was dir praktisch wie aus dem Ärmel geschüttelt gelingt und was deine Freunde an dir schätzen. Du hast ALLEN GRUND, stolz auf dich zu sein und dich zu lieben. Nur wenn du dich selbst liebst, kannst du auch Liebe geben und nur wenn du zufrieden mit dir bist und Glück mit dir selbst empfinden kannst, kannst du dieses Gefühl auch einem anderen Menschen an deiner Seite geben.

Also, ich wünsche dir viel Spaß bei der Umsetzung!
P.S.: Ich freue mich übrigens immer über eure Kommentare und E-Mails. Falls ihr etwas zu diesem Thema loswerden wollt, nur her damit! 😉

 

1 Kommentar

  1. Liebe Sue,
    Besten Dank für deine tollen Texte. Ich bin zufällig auf diese Seite gestossen und konnte hier eine Menge toller Hinweise finden. Ich schreibe selten einen Kommentar, aber hier muss ich dir ein dickes Kompliment für die tollen Infos geben. Im Vergleich zu den anderen seltsamen Seiten im Netz ist das hier wirklich mal wertvoll und toll aus der Sicht einer Frau. Auch etwas “verrückt“, dass eine Frau einem Mann “erklären muss“, dass er stolz auf sich sein darf, aber top!

    Auf einer Seite sprichst du davon, dass die “Existenz“ nicht bedroht ist, wenn man jemanden anspricht. Ich denke, das ist aber gerade das hüpfende Komma, der springende Punkt. Scham, ist die schlimmste “Strafe“, die die innere Existenz eines Menschen bedrohen kann und um jeden Preis vermieden wird. So schlimm, dass sie manchmal bewusst gar nicht wahr genommen und als nicht existent angesehen wird.
    Geht man aber tief in sich hinein entdeckt man auch die Scham. Scham, z.B. abgelehnt zu werden, Scham vor der Reaktion anderer (innere Demütigung), versagt zu haben, nicht wertvoll genug zu sein usw.
    Da ist die Vermeidung einfacher, kein Ansprechen, keine negativen Erfahrungen. Macht man sich dieser Dinge aber bewusst, ist auch die “fragile“ Existenz nicht mehr bedroht und man erschließt sich ungeahnte neue Welten 😉

    Ich bin auf weitere Infos von dir gespannt. 👍
    LG Michael

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